4 Gründe, warum ich mein Liebesleben auf den Kopf stellte und du es mir nachmachen solltest

4 Gründe, warum ich mein Liebesleben auf den Kopf stellte und du es mir nachmachen solltest

Es war einmal, mein Sexualleben im Jahre 2016.

#1 Ich war gelangweilt:

  • Von den stets ähnlichen Gesten meines Partners die signalisierten: ‚Ich habe Lust‘.
  • Von der fast immer gleichen Routine während des Aktes.
  • Von meiner Jagd nach Lust, vor, während und zwischen dem Akt.
  • Von der sich, auch in dieser Beziehung wiederholenden Tatsache, dass ich nach ein paar Jahren kein wirkliches Interesse mehr an Sex hatte.
  • Von meinen Ausreden, warum es jetzt und heute nicht passt.
  • Von meinen nachhaltig immer wieder scheiternden Versuchen, etwas an Qualität & Quantität im Bett zu verändern.

#2 Ich spürte die Sehnsucht:

  • Nach Mehr, ohne klar zu wissen, wovon es denn bitte mehr sein sollte?!

Meine Ideen und Experimente waren so vielfältig wie es Apfelsorten gibt.

  • Nach mehr Lust und Leidenschaft?

Also drückte ich mich in die Lust hinein, so gut es eben ging. Ich zog ihre Kleidung an und arbeitete präventiv an ihr, um in Fahrt zu kommen. Ich beschenkte ihn mit mehr Lust, damit er mich doch bitte anstecke. Ich flirtete und spürte: ‚Wow, das hilft,‘ meinem Schuldgefühl war es aber ein zu großer Beitrag. All das war schlichtweg Arbeit, anstrengend und diese krampfhafte Suche schaffte in mir mehr Leid als Freud.

  • Nach mehr Abenteuer?

Wir spielten Gedankenspiele zu einem Dreier, mussten sie aber wegen der aufkommenden Eifersucht zurück ad Akta legen. Wir besuchten Erotikpartys, kauften sämtliche Toys und oh, welch Überraschung, das Abenteuer beglückte uns nur so lange, wie es vibrierte. 

  • Nach mehr Quantität & Qualität?

Eine Freundin sagte mal: ‚Das Sexleben aktiv zu erhalten ist eben Arbeit.‘ Schon der Gedanke versetzte meiner Lust einen Dämpfer. Sexualität, dieses eigentlich so schöne, nahe Sein miteinander, ist Arbeit? Sie empfahl einen Sex-Plan: Sex nach Termin so zu sagen.

Uffff, der nächste und wohl letzte Lustkiller.

Und die Qualität? Diese Reise führte uns vom Slow Sex, über Fetische, viel Kommunikation zu sexuellen Phantasien bis hin zum Tantra und mehr Tiefgang.

Meine Vorstellung dazu war begrenzt, aber es machte mich neugierig.

Also las ich ein Buch, über die tantrische Liebe.

BAAAAM, es schlug ein wie eine Bombe. Mein Herz floss über vor Dankbarkeit und Glück. Ich fühlte mich endlich verstanden und angekommen.

Ich wusste wohin die Reise gehen musste: Zur Liebe.

Kann es so einfach sein? Oh, ja!

Warum kam ich nie vorher darauf?, fragte ich mich.

Ich kann es nur erahnen: Es ist so eine Sache, der eigenen Sexualität zu unterstellen, dass die Liebe fehlt. Es könnte anmaßend und verletzend sein, für mich und ihn.

Heute weiß ich, dass wir frei von jeglicher Schuld sind und es immer waren. Wir badeten in Unwissenheit und suhlten uns in sexuellen Normen.

#3 Ich war neugierig:

Mit dieser Idee von tieferer Liebe, bewusster Intimität und der Möglichkeit zu ekstatischen Erfahrungen explodierte meine Motivation.

Noch nie nahm ich zum Thema Sex ein Löschblatt vor den Mund, scheute in keiner Beziehung die offene Kommunikation und jetzt war ich kaum mehr zu bremsen, diesen Weg zu gehen. Die Neugier meines Partners hielt sich in Grenzen, aber ein paar der Funken meines Feuers erreichten auch ihn. Damit entstand eine neue Abzweigung auf unserem gemeinsamen Weg.

#4 Wir scheuten den Perspektivwechsel nicht.

Dank des Yogas in meinem Leben, war ich mit dem Wechsel der Perspektive vertraut. Und aus dem tantrischen Handstand heraus betrachtet, sah unser Liebesleben plötzlich ganz anders aus.

Zugegeben, nicht Jeder sollte, zu jeder Zeit in den Handstand wechseln. Es kann deine Welt verändern und sogar gefährlich sein. Du könntest Herz und Seele verletzen, wenn du hineinspringst. (Mehr dazu in diesem Artikel.)

Aber wenn du das Kribbeln dieses Abenteuers fühlst, munter und fit bist, dann versuch es.

Schritt für Schritt. Hüpfer für Hüpfer.

Und was hat mir all das gebracht?

Die Langeweile ist definitiv vorbei. Meine Sehnsucht wird immer wieder und nachhaltiger befriedigt. Meine Neugier zu diesem Thema ist noch immer da und das Ende der Reise ist noch nicht in Sicht, dem Göttlichen sei Dank!

Und das Beste: Mein Horizont in Sachen Liebe hat sich um Lichtjahre erweitert und meine Persönlichkeit mit ihm.

Im Handstand stehe ich übrigens immer noch (bzw. meistens), denn:

All I see is Love!

In & aus Liebe

Maria

PS. Neugierig? Sehnsüchtig? Dann weißt du nun endlich, was es zu suchen gilt. Ein Freund von mir sagte mal: The only thing I chase is Love.

PSS. Abgesehen davon, dass die Liebe kein Ding ist, weißt du sicher was er meint. 😉

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