Liebeskummer & wahre Liebe

Liebeskummer & wahre Liebe

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An die Liebe.

Ich vergrabe meine Finger in der feuchten Erde. Sie ist warm und zerfällt in meinen Händen. Ich will nicht fühlen, was gefühlt werden will. Ich könnte mich Stunden mit der Erde oder dem Ast in meiner Hand beschäftigen, seine Maserung bewundern, die Rinde abschälen, aber deswegen ging ich nicht an diesen Ort. Verärgert stehe ich auf und schlage ihn gegen einen Baum. Er zersplittert und ich halte mich verzweifelt an dem kleinen Stück Holz fest.

Meine Sehnsucht zerreißt mich. Meine Erinnerung umklammert meinen Geist, das klare Denken und meinen Körper. Ich bin gefangen in der Verliebtheit und der Sucht nach dir. Noch vor ein paar Tagen, war alles da: Die wahre Liebe. Die pure ekstatische Verbindung. Die Offenheit meines Herzens und der reine Frieden.

All das ist Vergangenheit. Und jetzt? In der Realität?

Ich leide.

Schon dein Name versetzt meinem Herzen einen Stich. Die Erinnerung an dich verletzt mich, wahrlich.

Ich vermisse dich, L., glaube ich.

Ich will dich, L., zurück. Und mit dir, das Glück.

Ich bin dein, L.. Du sollst ewig mein Sein.

Wir sind füreinander bestimmt, L.. Wie der Vogel für den Wind.

Wir wollen es doch beide. Auch du, L., willst nicht das ich leide?

Wir, also die Einheit aus du und ich. Errette mich.

Ich gehe tiefer hinein. Gebe mich dem Schmerz & der Sehnsucht hin, durchfühle ihn irgendwann ganz. Die Lücke, sie klafft in mir. Das Loch in meinem Herzen ist unendlich und ich frage mich innerlich:

‚Warum tust du mir das an? Warum nur, tut es so weh? Bitte, bitte geh.‘

Die Wellen rauschen durch mich hindurch. Tosen, toben und fluten mich. Und dann irgendwann, beruhigt die wilde See sich. Irgendwann beruhigt auch mein Körper sich. Ich fühle einen einzigen Sonnenstrahl auf meiner Haut. Schon er genügt für eine neue Welt, dir mir so viel besser gefällt.

Geliebte und wahre Liebe, ich fühlte dich.

Schon die Erinnerung an dich, versetzt meinem Herzen einen Stich.

Ich vermisse dich, das Gefühl der Liebe. Jene Wahrheit fühle ich.

Ich will dich, die Liebe, zurück. Und mit dir, das große Glück.

Ich bin dein, geliebte Liebe. Du sollst ewig mein Sein.

Wir sind füreinander bestimmt, wahre Liebe, wie die Mutter für das Kind.

Wir wollen es doch beide. Auch du, geliebte Liebe, willst nicht das ich leide!

Wir, also die Einheit aus du und ich. Führe und öffne mich.

Zahlreiche Minuten vergehen. Ich liege auf dem Waldboden und atme. In völliger Entspannung liege ich einfach nur da. Eigentlich nehme ich nur meinen Atem und den Boden unter mir wahr. Ein paar Vögel singen oben in den Bäumen. Auf meinem Unterschenkel krabbelt etwas, aber es ist egal. Mir gefallen dieser Zustand und das gefühlvolle Träumen.

Und plötzlich bist du wieder da, dear Love. Dein Licht durchflutet mich. Jetzt und hier, kommst du wieder zu mir. Mein Körper erwacht und ich spüre diesen Flow mir. Ich sehe die Schönheit um mich herum und auch die Sinnlichkeit in mir.

Ich sehe und fühle dich und dein Wunder wieder, höre deine zauberhaften Lieder.

Dein wahrer Ursprung, die Quelle deiner Existenz, aber bin ich. Mehr brauch ich eigentlich nich‘. Ich weiß , ich weiß. Du warst nie fort, bist nie an einem anderen als an diesem, dem in mir so heiligen, Ort.

Dies ist meine reine Wahrheit, entsprungen aus dem Zustand liebevoller Klarheit.

Herzlichst, Maria

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