Von der Lust zur Ekstase

Von der Lust zur Ekstase

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Ich fühle dich. Jetzt und gerade in diesem Moment fühle ich die Verbindung zu dir.

Wir stehen in Unterwäsche voreinander und ich sehe nicht nur deine Augen. Ich sehe die umfassende Schönheit und dein Licht. Dein Blick dringt sanft in mich ein. Ich spüre deine Präsenz, deine Männlichkeit und die tiefe Ruhe. Sanfte Schatten umranden deinen so anziehenden Körper. Jede meiner Zellen zieht mich zu dir hin, aber ich atme und fühle weiter.

Der Raum in mir ist erfüllt von diesem Knistern. Sanft lächle ich und öffne hoffnungsvoll meine Lippen ein Stück. Dein schiefes Lachen ist betörend. Ich weiß, dass du geduldig bist. So oft schon, hat sie mich in den Wahnsinn getrieben. Etliche Minuten des Fühlens vergehen bis du einen Schritt nach vorne gehst und mir eine Hand reichst. Langsam berühren wir uns, ich schließe meine Augen und tauche noch tiefer in mich ein. Deine Finger wandern langsam meinen Arm hinauf. Die Welt darunter öffnet sich und erwacht mit jedem Millimeter den du erkundest. Leichte Schauer wandern über meine Schulter, hinauf zum Hals und als deine Hand meine Wange umfasst, lege ich mich voller Vertrauen in ihre Wärme hinein. Unsere Gesichter sind sich nun endlich näher. Ich höre deinen Atem und rieche die so köstliche Note deiner Haut. Mit einem Stöhnen öffnen sich meine Lippen und werden mit deinem Kuss beschenkt. Meine Sehnsucht entflammt, durchströmt mich von den Lippen bis in die Hüfte. Wellen der Lust überkommen mich und ich möchte mich an dich heranziehen, mehr von dir fühlen. Bestimmt fordert der Druck meiner Hände an deinem Rücken dich auf näher zu kommen.

Langsam löst du den Kuss und dein sanft lächelnder Blick ruht wieder auf mir. Mein Kopf liegt nun zwischen beiden deiner Hände.

„Nur fühlen. Bleib im Moment und hier bei mir. Die Zukunft hat keine Bedeutung.“

Ich sehe in deine Augen und schaue tief. Ich kenne die Wahrheit in deinen Worten. Langsam lasse ich die Sehnsucht und das Hoffen nach mehr, von deinem Rücken nach unten gleiten. Du gibst mir einen Impuls und ich lege mich auf das Bett hinter uns. Die Laken sind weich und duften nach frischer Wäsche.

Ich atme tief ein und höre mein eigenes Rauschen. Du beugst dich über mich und schaust direkt in mich hinein. Ein plötzlicher Kuss von dir befeuert mein Fühlen erneut. Wieder überkommen mich die Wellen der Lust, aber dieses Mal entspanne ich mich in sie hinein, gebe mich ihnen hin und lasse sie fließen.

Mein ganzer Körper wird von diesen warmen und so vollkommenen Wellen aus Ekstase durchzogen. Ich zerfließe wortwörtlich und gebe mich dem Fühlen in mir und deiner Führung vollends hin. Ich genieße jeden meiner Atemzüge und jede einzelne deiner Berührungen.

***

Wir sind verschmolzen, körperlich und universell.

Beide sind wir nur dieser Moment. Beide sind wir nicht mehr Mann und Frau, sondern Eins. Diese simple Einheit ist das vollkommene Glück. Ich fühle den Strom der Ekstase, seine Erfüllung und die tiefe Befriedigung. Ich fühle die wahre Liebe durch uns und über uns hinaus fließen.

Jetzt. Hier. Vollkommen. Wir.

Dein Blick spricht Bände. Das ekstatische Universum offenbart sich mir, in dieser magischen Verbindung mit dir.

Mein Herz ist vollkommen bereit und weit. Meine wahre Liebe zeigt sich dir, aus der tiefen Verbindung mit mir.

„Ich liebe dich“, fließt es aus dir heraus. Ich fühle dich. So rein, so pur und so wahrhaftig.

Jetzt. Hier. Vollkommen. Wir.

Herzlichst, Maria

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